Die Sache mit dem OSTERHASEN

Die Sache mit dem OSTERHASEN

Brachte immer der Hase die Eier?
Noch bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden die Eier je nach Region und Geschichte des Brauchtums von anderen Tieren gebracht. In der Schweiz lieferte der Kuckuck die Eier und die Ostergeschenke, in Österreich und Bayern brachte sie der Storch. In anderen Ländern soll es stellenweise sogar der Fuchs gewesen sein, der Eier brachte.

Warum also Oster-Hase?
Ostern (11)Dafür kann es verschiedene Gründe geben.

Der Hase ist das Tier, welches sehr früh nach dem Winter seine Jungen bekommt. Im Mittelalter war er das beste Zeichen dafür, dass der Winter nun endlich vorbei war.Bei den Griechen hat Aphrodite, die Göttin der Fruchtbarkeit, ebenfalls den Hasen als Symbol.Der Hase gilt als Mondtier, und das Osterfest basiert auf dem Mondkalender. Es wird am ersten Vollmond nach Frühlingsanfang gefeiert. Wenn man in den Mond sieht, kann man dort mit viel Fantasie sogar einen liegenden Hasen erkennen.Aus dem neuzeitlichen Christentum existieren unzählige Erklärungen, warum der Hase als Ostertier gilt. Wenn man sich jedoch die keltische Mythologie ansieht, ist dieser Hintergrund wahrscheinlicher. Die Verbindung zwischen Ostern, Eiern und Hasen liegt weit früher verwurzelt.

Warum bunte Eier?
Schon vor 5000 Jahren wOstern (1)urden bei den Chinesen bemalte Eier zum Frühlingsanfang verschenkt. Wie für die Ägypter und Germanen waren sie Symbole der Fruchtbarkeit. Noch heute werden in China rote Eier verschenkt, wenn man einem werdenden Vater männliche Nachkommen wünscht.
Dieser Brauch setzt sich in verschiedenen Kulturen fort. Rot ist die Farbe des Blutes und damit des Lebens. Erst später kamen andere Farben und Formen der Verzierung hinzu.

 

Die wohl berühmtesten Ostereier

wurden 1881 bis 1894 hergestellt. Zar Alexander III. von Russland beauftragte den zum Hofjuwelier avancierten Goldschmied Carl Fabergé mit der Erstellung von reich verzierten und mit Juwelen bestückten Eiern. In diesen waren unter anderem Miniaturausgaben des Landsitzes der Romanows oder das Reiterstandbild Peters des Großen zu finden. Von den rund 50 Fabergé-Eiern sind heute wahrscheinlich noch 42 erhalten. Das bislang teuerste wurde vor einigen Jahren für 2,5 Millionen Euro versteigert.

 

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