Legenden rund ums Distance Learning

Legenden rund ums Distance Learning

Ein Ratgeber für Eltern, Angehörige und Zuhauselerner/innen

Spätestens seit dem ersten Lockdown gibt es rund um das Distance Learning bzw. Homeschooling eine Menge Mythen, Legenden und Geschichten. „Mein Kind hat …“ und „Mein Kind musste …“, hörte man Eltern erzählen und immer wieder die Frage: “War das  wirklich so?“

Wir räumen hier mal mit einigen dieser Legenden und Geschichten auf – zumindest was unsere Schule betrifft! 💡 

Häufig gestellte Fragen und die wirklich wahren Antworten darauf:

➡ Muss mein Kind Zugriff auf einen Drucker haben?

Nein – alle Aufträge können entweder online erledigt und abgegeben werden oder ihr Kind schreibt die Arbeiten in das entsprechende Heft, fotografiert das Arbeitsergebnis und lädt es in das entsprechende Schulkonto hoch oder (in Notfällen) gibt das Heft in der Schule persönlich ab.  Ein Drucker ist in keinem Fall notwendig!

➡ Braucht mein Kind einen eigenen PC?

Nein – Ihr Kind braucht in erster Linie Zugang zum Internet, um neue Aufträge abzufragen bzw. um eigene Ergebnisse hochzuladen oder um Kontakt mit Lehrer/innen aufzunehmen. Ob Sie das mit Handy, Tablet, Laptop oder PC ermöglichen, ist unerheblich. Die Google Plattform ist nahezu endgerätunabhängig.

➡ Sitzt mein Kind dann stundenlang vor Handy, Tablet oder PC?

Nein – unsere Schüler/innen erhalten zwar ihre Aufträge und Arbeits- bzw. Infoblätter über das Internet. Die Erledigung erfolgt dann aber auch in Schulbüchern, Heften, auf Plakaten und Papier.

➡ Haben Lehrer/innen beim Lockdown frei?

Nein – so wie alle Arbeitnehmer/innen müssen wir selbstverständlich unser Dienstpflichten erfüllen. Eine gewisse Zeit übernehmen wir die Betreuung von Schüler/innen in der Schule. Die andere Zeit erstellen wir Onlineunterricht, korrigieren, leisten Hilfestellung und Erklärhilfe online. Selbstverständlich stehen wir auch Eltern als Ansprechpartner/innen zur Verfügung.

Es gibt viele Geschichten darüber, dass Schüler/innen nicht wissen, wie sie zu ihren Aufträgen kommen, dass niemand als Ansprechpartner/in erreichbar war, oder dass ein „unverschuldeter erzwungener“ Stillstand wegen technischer Probleme zuhause entstand – sozusagen Schiffbrüchige im weiten Ozean des Distance Learning! – Und hier die Tatsachen:

➡ Wie kommt mein Kind zu den Lernaufträgen?

Unsere gesamte Schule nutzt die G Suite for Education – das ist die Google Plattform für Lernen und Schule. Die Daten unserer Schüler/innen und Lehrer/innen bleiben dabei völlig anonym und kostenfrei, da wir bei der Nutzung ein Schulkonto verwenden.

Sich am Konto anzumelden und die Programme zu nutzen funktioniert daher nur, mit der zur Verfügung gestellten Schulanmeldung, die ihr Kind hat.

Methode 1:

Der einfachste Weg zum Einloggen ist, sich die Apps Google Drive und Google Classroom kostenlos aus den verschieden Stores auf das Endgerät (Handy, Tablet, PC) herunterzuladen. Die Anmeldung erfolgt dann einmalig und schon ist ihr Kind zukünftig in der Lage mit nur einem Klick zu den aktuellen Aufträgen zu gelangen.

Methode 2:

In der Schule melden wir uns über einen Browser an – ihr Kind kann jeden benutzen. In die Suchzeile gibt man am besten ein: „Google Anmeldung“ – schon sollte folgendes Bild erscheinen:

Methode 3:

Anmeldung über den Browser Google Chrome – hier genügt es die neun Punkte rechts oben im Bild zu klicken, um die gewünschte Anwendung (Drive oder Classroom) zu wählen. Anschließend muss sich ihr Kind anmelden, wie bei Methode 2 beschrieben.

 

Es sollte für keine Schülerin und keinen Schüler ein Problem darstellen sich anzumelden, da wir das intensiv gemeinsam geübt haben.

➡ Mein Kind kennt sich nicht aus und keine/r ist erreichbar.

Wege, wie Sie/bzw. Ihr Kind Lehrer/innen erreichen können:

Methode 1:

Unserer Schüler/innen nutzen, die mit ihren Lehrer/innen individuell vereinbarten Kommunikatioswege über Google Drive / Classroom, per Videokonferenz, E-Mail usw.

Methode 2:

So erreichen Sie oder Ihr Kind uns Lehrer/innen immer persönlich: Jede Lehrperson unserer Schule hat eine schuleigene Mailadresse. Sie ist immer gleich aufgebaut: erster Buchstabe Vorname – dann ein Punkt – dann der Familienname anschließend @nms-lauriacum.at

Für einen Lehrer mit Namen Max Mustermann ergäbe sich daher folgende Mailadresse:       [email protected]

➡ Ich erreiche trotzdem niemanden. Was soll ich tun?

Nutzen Sie die Kontaktseite auf unserer Homepage

 

 

Während der Schulzeiten wird Ihnen bzw. Ihrem Kind gerne Auskunft erteilt und weitergeholfen.

Falls Sie noch weitere Fragen zum Distance Learning an unserer Schule haben, scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren.

Liebe Grüße und bleiben Sie gesund!

Ihr MS-Lehrer/innenteam

Gesund bleiben, Abstand halten und online zusammenrücken – dann macht Distance Learning Sinn! 😎